Taekwondo

Übungszeiten:

Mittwoch: 18:00 – 19:30 Uhr, Erlenbachhalle

Übungsleiter:

Steffen Kaminski, 1.Dan (WTF)

Tel.-Nr.: 07931 / 483207
e-mail: steffen.kaminski(at)gmx.de

Altersgruppe von 6 bis 60 Jahre

Taekwondo ist ein aus Korea stammender Kampfsport. Der Name ist hierbei Programm. Die drei Silben stehen für Fußtechniken (Tae), für Faust- bzw. Handtechniken (Kwon) und für den Weg, also für die Lehre und geistige Entwicklung (Do).

In der Zeit von 1910 bis 1945 wurde Korea ins japanische Kaiserreich eingegliedert. Während dieser Besatzungszeit wurde Koreas Geschichte und Kultur systematisch unterdrückt und verboten. Dies wiederfuhr auch den traditionellen koreanischen Kampfarten wie Taekgyeon und Ssireum.

Nach der Unabhängigkeit Koreas 1945 kamen auch die ersten Koreaner aus Japan in ihr Heimatland zurück und brachten, das in Japan erlernte, Karate mit. Somit entstand zunächst das koreanische Karate und wurde 1955, unter Generalmajor Choi Hong-hi und der Unterstützung einer damaligen Regierungskommission, aus den verschieden GongsudoStilen die Kampfsportart „Taekwondo“ kreiert.

Heute dominieren die zwei größten Verbände ITF (International Taekwon-Do Federation) und WTF (World Taekwondo Federation). Der hierzulande gegründete Verband Deutsche Taekwondo Union (DTU) ist dem Weltverband WTF sowie dem Deutschen Olympischen Sportbund angegliedert.

Generell lässt sich Taekwondo in folgende Disziplinen unterteilen:

Grundschule: Bewegungen und Techniken ohne Gegner.

Formenlauf: festgelegte Techniken in vorgegebener Reihenfolge

Einschrittkampf: Übungskampf mit festgelegter Technikreihenfolge gegen einen Gegner

Selbstverteidigung: Selbstverteidigung gegen einen oder mehrere unbewaffnete oder bewaffnete Gegner.

Bruchtest: spalten von Holzbrettern, Ziegeln oder sonstigen Materialien mittels Taekwondo-Techniken.

Freikampf: freier Übungskampf gegen einen Gegner, häufig ohne Berührung.

Wettkampf: Leicht-, Semi- oder Vollkontaktkampf gegen einen Gegner.

Gymnastik und Theorie sind ebenfalls Bestandteile